Haare gelangen in den Abfluss. Das ist das ganze Problem. Bei jeder Dusche, jeder Tierwäsche reisen Haarsträhnen mit dem Wasser und setzen sich im Rohr ab. Über Monate verheddern sie sich mit Seifenresten, bilden einen Pfropfen und der Abfluss verlangsamt sich oder stoppt.
Ein Haarfänger für Bodenabläufe ist ein kleiner Filter, der über oder im Abflussloch sitzt. Wasser fließt hindurch. Haare nicht. So einfach, dass Sie sich fragen könnten, ob er das Geld wert ist.
In einem Duschbereich ist er das. Duschabläufe verarbeiten mehr Haare als jeder andere Abfluss in einem Gebäude. Langes Haar ist das Schlimmste. Es wickelt sich um Rohrverbindungen und bleibt an rauen Wänden hängen, baut sich schneller auf, als man denkt. Ein Fänger stoppt den Großteil davon, bevor es in das System gelangt. Herausnehmen, die Haare abziehen, wieder hineinlegen. Dreißig Sekunden im Vergleich zu einem Klempnerbesuch.
Woraus der Fänger besteht, ist genauso wichtig wie die Verwendung eines solchen. Plastikfänger sind billig, halten aber nicht lange. Hitze verformt sie, das Netz reißt, der Rahmen bricht dort, wo er sich gegen den Abflussrand biegt. Ein Edelstahl- oder Messingfänger kostet zwar mehr im Voraus, behält aber jahrelang seine Form. Metall nimmt keine Gerüche auf, wie es Plastik tut.
Also ja, Sie brauchen einen, wenn der Abfluss in einer Dusche ist. Wählen Sie Metall statt Plastik und reinigen Sie ihn ab und zu. Das ist die ganze Arbeit.